Die DSGVO und der Einsatz von Smartphones.

Sehr geehrte Damen und Herren,

in österreichischen Unternehmen herrscht noch großes „Unwissen“ zur DSGVO und ihren Bestimmungen. Das hat eine Befragung des Online-Marketing-Forum.at gezeigt in der 40 Fragen zum Thema Datenschutz gestellt wurden und mehr als die Hälfte der Befragten den Fragebogen nicht korrekt beantworten konnte.

Obwohl bereits viele Grundlagen zur DSGVO bekannt sind, gibt es noch zahl-reiche Wissenslücken, die zu datenschutz-rechtlichen Problemen in Unternehmen führen können. Mit datadoku.at sind Sie immer am neuesten Stand und damit jederzeit fit für Datenschutz. In diesem Newsletter klären wir die wichtigsten Fragen rund um den DSGVO-konformen Einsatz von Smartphones im Arbeitsalltag.

Mittlerweile ist der Einsatz von Smartphones im Arbeitsalltag unumgänglich. Jedoch ist den wenigsten bewusst, dass Kontaktdaten, Fotos, Mails usw. personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO sind und daher besonders geschützt werden müssen

Werden den Mitarbeitern Smartphones vom Unternehmen zur Verfügung gestellt, so ist dieses dafür verantwortlich, dass die Daten auf den Geräten DSGVO-konform gesichert sind. Daher zählt die Auswahl des Betriebssystems zu einer der wichtigsten Entscheidungen bei der Anschaffung von Smartphones. Die zwei relevantesten Plattformen, iOS von Apple und Android von Google, verfolgen beim Thema Datenschutz unterschiedliche Strategien.

Welche Daten werden gespeichert?

Apple

  • Das Geschäftsmodell basiert auf dem Verkauf von Hardware, Software und Services – nicht von Werbung.
  • Apple speichert Daten über die Nutzung des iCloud-Accounts , um diese Informationen für die Services und Produkte zu verwenden (z.B. Musik-Vorlieben bei Apple Music).
  • Kunden können mit ihrer Apple-ID Kopien der gespeicherten Daten anfordern und diese korrigieren.

Google

  • Das Geschäftsmodell basiert auf der Gewinnung von Marketinggeldern.
  • Je mehr über den Kunden bekannt ist, desto besser kann Google die Werbebotschaften anpassen und dadurch die User-Reaktionen erhöhen.
  • Dazu sammelt Google Daten über die Google-ID, Käufe aus dem Playstore, Suchanfragen über Google oder Google-Maps usw.

Welche Funktionen gibt es für den Unternehmenseinsatz?

Werden private Smartphones auch für Unternehmenszwecke verwendet, so kann die Einhaltung der DSGVO problematisch werden. Daher empfiehlt es sich für Unternehmen Geräte zur Verfügung zu stellen, welche über System-Administratoren mit MDM (Mobile Device Management) verfügen, um dadurch die Verwendung von Apps und den Zugriff auf Daten regeln zu können. MDM-verwaltete Geräte können sowohl beruflich als auch für private Zwecke verwendet werden, da die Daten getrennt geführt werden können. So können zum Beispiel die privaten und beruflichen Kalendereinträge, Mail-Apps oder Adressbücher nebeneinander geführt werden. Insbesondere die Verwendung von WhatsApp kann durch den Einsatz von MDM geregelt werden. Sowohl Apple als auch Google bieten derartige Funktionen zur getrennten Datenhaltung an. 

Fazit

Da der Einsatz von Smartphones im Arbeitsalltag kaum wegzudenken ist, sollte der Schutz der Daten auf diesen Geräten für Unternehmen von höchster Wichtigkeit sein. Welches Betriebssystem wird verwendet? Wird ein ein Mobile Device Management eingesetzt? Werden vom Unternehmen Geräte zur Verfügung gestellt? Mit diesen Fragen müssen sich Unternehmen aufgrund der DSGVO auseinandersetzen, um das gewünschte Sicherheitsniveau der TOMs (technische und organisatorische Maßnahmen) gewährleisten zu können. 

Unser Tipp: Überprüfen Sie den derzeitigen Stand Ihrer technischen und organisatorischen Maßnahmen auf den im Unternehmen eingesetzten Smartphones. Informieren Sie sich bei der Anschaffung neuer Geräte über die Datenschutz-Strategien der Anbieter und über die Möglichkeiten mit Mobile Device Management die Geräte verwalten zu können.  

Eine Checkliste zur Überprüfung der TOMs finden Sie auch in unserem Tool datadoku.at im Service-Bereich.  

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Weitere Infos finden Sie unter www.datadoku.at und www.dataprivacy.at.

 Mit herzlichen Grüßen

Ihr datadoku.at-Team

Michael Straberger

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